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Laufen ist meine Leidenschaft

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Montag, 1. September 2008
Earth-Mapping

Am Sonntag ging es wieder zu einem langen Lauf. Diesmal mit neuem Spielzeug, ein Forerunner 305. So weis der Läufer wo er war und auch genau wie viele km erlaufen wurden.

Die äußeren Bedingungen waren perfekt, erst noch angenehm kühl, später 20°C und Sonnenschein. Also früh aus den Federn und ab ins Grüne. Nach 32km kam ich gut gelaunt wieder zu Hause an. Von Erschöpfung keine Spur. Mal sehen was nächstes WE dabei rauskommt.

Streak aktuell: 101 Tage

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Montag, 18. August 2008
Rund um die Aabach Talsperre

wurde am Sonntag mal wieder gelaufen. Neben 10km wird auch immer ein HM angeboten. In der Marathon Vorbereitung auf Essen hatte ich zwar vor einen langen Lauf zu machen, aber etwas Tempo-Training könnte ja auch nicht schaden. So schloss ich mich unserer Truppe an die einen Start über 10km geplant hatte.

Außerdem war dieser HM dazu passend meine Laufgamaschen zu testen. Die ersten 5km verlaufen flach auf Asphalt, dann geht es über Waldwege die z.T. geschottert sind bis km 14 Bergauf. Erst die letzten 3km verlaufen am See entlang wieder über Asphalt. Die Gamaschen haben sich bewährt, keine Steinchen im Schuh und auch beim Laufen nicht hinderlich.

Den ersten Kilometer locker angegangen, dann pendelten sich die flachen km Abschnitte bei 4:50 min/km ein. Bergauf etwas langsamer. Auf den langen bergab Passagen wurde wieder etwas Tempo gemacht, so das am Ende eine 1:44:17h zu Stande kam.

Nach dem Lauf haben wir unsere Speicher mit Kuchen und einem alkoholfreien Weizen wieder aufgefüllt.

Fazit: Ein schöner Tempolauf in einer herrlichen Umgebung.

Streak aktuell: 84 Tage.

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Montag, 11. August 2008
Baltic-Run 2008

Ein Lauf von Berlin bis an die Ostsee in 5 Etappen
1. Etappe Berlin - Hubertusstock, 62km
2. Etappe Hubertusstock - Prenzlau, 66km
3. Etappe Prenzlau - Ueckermünde, 72km
4. Etappe Ueckermünde - Usedom, 61km
5. Etappe Usedom - Karlshagen, 59km

Angeregt durch Silkes (Lauffreundin) Berichte im Streakrunner Forum stellte ich mich als Helfer für die Veranstaltung zur Verfügung. Als aktiver Ultraläufer und Mitglied in einem Leichtathletik Verein reizte es mich hinter die Kulissen einer solchen Veranstaltung zu blicken. Eventuell könnte man in den kommenden Jahren auch einmal selbst teilnehmen. Die teilnehmenden Läufer wie z.B. Hans Drexler (Schneggi), Mike Friedl, Sigrid Eichner, Heike Pawzik,... machten die ganze Sache noch interessanter. Mit von der Partie war mein Sohn Philipp. Am Samstag machten wir uns früh auf die Reise zu einem Urlaub der etwas anderen Art.

Am Samstag Mittag trudelten erst die Helfer, später gegen Abend die Athleten ein. Es war eine illustre Runde mit Aussicht auf nette Kontakte. Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es für alle früh in die Falle. Am Sonntag sollte der Startschuss um 8:00 Uhr an der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz fallen. kolibri und klein-kolibri, den Namen hatten wir nach ein paar Tagen weg, hatte man die Aufgabe des letzten Verpflegungspunktes (VP) auf allen Etappen übertragen. So konnten wir uns nach dem Bereiten des Frühstücks in aller Ruhe auf unsere Aufgabe vorbereiten. Für alle Läufer musste genug Verpflegung für den VP eingepackt und wieder aufgebaut werden. Am letzten VP standen Wasser, Cola, Eistee, Apfelsaft, O-Saft, Waffeln, Kekse, Salzgebäck, Gummibärchen und Obst bereit.

Ziel der ersten Etappe war Hubertusstock. Das Hotel war sowohl für die Läufer als auch für die Helfer purer Luxus, schließlich fiel auch das Frühstück vorbereiten für uns hier aus. Nach der ersten Etappe wurde die Läuferschaar in zwei Gruppen eingeteilt. Die langsameren starteten um 7:00 Uhr, die schnellen gingen erst um 8:00 Uhr auf die Piste. Danach konnten wir selber in Ruhe frühstücken. Am jeweiligen Etappenziel blieb immer genug Zeit um ein kleines Läufchen einzuschieben, so konnte ich meinen Streak schön weiter laufen.

In Prenzlau war die zweite Etappe zu Ende, eine sehr geräumige neue Turnhalle wartete auf uns. Ebenso der rbb. Die Siegerehrung wurde vor der Halle Live übertragen, danach ein kurzer 1-minütiger Einspieler, und wir mussten alle auf unsere Schlaflager flitzen. Die Zuschauer sollten das Ambiente einer solchen Veranstaltung Live miterleben können. Die morgige Etappe nach Ueckermünde wird mit 72km die längste. Für die langsamen Läufer wurde der Start auf 6:30 Uhr vorverlegt. Für uns Helfer hies das um 4:00 aufstehen um das Frühstück vorzubereiten. klein-kolibri durfte aber ausschlafen.

Das Wetter der dritten Etappe war sehr stürmisch. Unser VP lag etwas ungünstig hinter einer Apotheke und konnte von den Läufern nicht direkt eingesehen werden. Den ein oder anderen mussten wir herbei rufen. Später kam noch Helga Backhaus zur Unterstützung dazu. Philipp hatte der Wind arg zugesetzt, ihm war kalt und setzte sich ins Auto. Auf dem Weg zum Abendessen musste ich ihn schon ein paar Meter tragen, essen wollte er gar nichts mehr. Sein Kopf glühte. Die örtlichen Apotheken waren geschlossen, zum Glück hatte ein anderer Läufer Schmerztabletten dabei. So war dieser Abend für uns gelaufen. Auf der morgigen vierten Etappe tauschten wir mit Ramona den Partner, so kam Philipp schnell ins Ziel und konnte sich ausruhen. Für die letzte Etappe war er dann wieder fit.

Es ist schon interessant welche Mengen Läufer verdrücken können, auch mein kleiner hat mich überrascht. Einen solchen Appetit habe ich bei ihm noch nicht erlebt. Am vorletzten Abend in Usedom blickte ich schon wehmütig unters Hallendach als ich im Schlafsack lag. Diese 4 Tage hatten eine Menge Spaß bereitet und es wurden einige Freundschaften geschlossen. Morgen stand die 5. und damit letzte Etappe auf dem Programm. Noch einmal früh aus den Federn, Frühstück bereiten, die Läufer verabschieden und dann selber die Sachen packen. Unser letzter VP stand diesmal auf der Strandpromenade. Parken verboten, also alles ausladen und einen Parkplatz suchen. Leider war der Großparkplatz besetzt und so wurde langsam die Zeit doch etwas knapp. Schließlich fand ich noch eine Lücke vor einem Hotel. Die ersten Läufer waren am vorhergehenden VP schon durch, so mussten wir uns mit dem Aufbau sputen. Meinen Lauf wollte ich vorverlegen, wegen des Zeitmangels wurde es aber nix. Außerdem hatte ich meine Laufsachen in der letzten Halle liegen lassen. So ein Mist! Zum Glück hatte jemand die Sachen eingeladen.

Das Wetter meinte es auf der letzten Etappe nicht gut. Es war sehr heiß, über 30°C. Den VP konnten wir im Schatten aufbauen, den Läufern blieb die Hitze aber nicht erspart. Der Wasserverbrauch stieg auf dieser Etappe auf das doppelte an, einige hatten schwer zu kämpfen. Auch ich war froh an diesem Tag nach dem letzen Läufer meinen VP abzubauen und ins Ziel zu fahren. An der Turnhalle warteten schon die ersten Finisher in ihren Rothemden, man beglückwünschte sich gegenseitig und es machte sich eine ausgelassene und zufriedene Stimmung breit. Auf mein kurzes Läufchen hatte ich jetzt noch keine Lust, zu warm. Nach einer Dusche konnten die Fahrzeuge entladen und das Material sortiert werden. Bis zum Schützenhaus war der Weg etwas lang, so pendelten Ecky und ich mit den Pkw hin und her um die ganz fußlahmen Läufer zu fahren.

Die Siegerehrung war wie ein großes Familienfest. Wir alle, Läufer und Helfer, hatten sich in den vergangenen Tagen näher kennen gelernt und mehr als eine Zweckgemeinschaft gebildet. Nach der Ehrung der Tagessieger wurden alle Teilnehmer des Laufs nach vorne gerufen und mit einer Urkunde und der Teilnehmer Medaille geehrt. Jeder VP übernahm eine Gruppe, die beiden kolibri's durften den Plätzen 1-6 gratulieren. Danach wurde zum Angriff auf's Buffet geblasen. Zu später Stunde um kurz nach 23 Uhr hab ich dann auch meinen Streaklauf noch untergebracht. Bei der Rückkehr saßen noch einige vor der Turnhalle, die beiden Sieger Michael Vanicek und Marika Heinlein köpften ihren Siegersekt und stoßen mit allen an. Es wurde allerhand Läuferlatein erzählt und Eckhart 'Ecky' Broy strapazierte unsere Lachmuskeln mit seinen Witzen. Tage (Abende) wie dieser dürften nie enden!

Nach dem Ausschlafen und dem letzen gemeinsamen Frühstück verabschiedete man sich voneinander, mancher mit einer Träne im Auge.

Wir sehen uns wieder beim Baltic-Run 2009, kolibri & klein-kolibri sind auch dann als Helfer wieder dabei.

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Donnerstag, 31. Juli 2008
Duathlon

Zur Abwechselung haben wir uns heute mit 5 Läufern zum Mountainbiken verabredet. Erst schön locker 15km einrollen, dann in die Wälder um Hardehausen. An den steilen Anstiegen haben wir ordentlich gebissen, da kam schon Tour de France Feeling auf. Zwischendurch dann wieder locker rollen lassen. Zur Stärkung gab's zwischendurch ein Spaghetti Eis. Zum Glück haben wir es noch fast im Hellen nach Hause geschafft. In 3,5h sind rund 50km erstrampelt worden. Um 21:30 war ich daheim und bin gleich in die Laufsachen gesprungen, ich wollte ja noch meine Streakrunde laufen. War lustig, auf den ersten 3km hatte ich das Gefühl ich falle nach vorne. War auf jeden Fall eine geile Sache.

Und Jungs, Donnerstags jetzt immer Radtraining?

Streak aktuell: 70 Tage.

Samstag geht's nach Berlin zum Baltic-Run. Das wird ein Spaß!

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Sonntag, 20. Juli 2008
42. GMHütter Null

"Was die Mathe lehrt - ist beim Nullen nicht verkehrt" so hatte Georg der Obernull den Leitspruch für die 42. Auflage formuliert. Es war meine 3. Teilnahme bei der Null. Dem begehrten Lauf Accessoire, das Neon Leibchen des Berg- und Talführers, bin ich nun wieder einen Schritt näher. Es fehlen noch zwei Teilnahmen.

Angereist bin ich wieder am Abend davor. Der erste Schreck kam als ich vor die Halle fuhr. Alles leer, keiner da. Tür zu. Mist, hab ich mich etwa im Termin vertan? Zum Glück hing noch ein Zettel an der Tür, mit neuer Anschrift ein paar Straßen weiter. Also wieder ins Auto und hin. Puh Glück gehabt. Georg konnte dann auch die Geschichte aufklären. Er war von der Stadt GMHütte erst am Mittwoch unterrichtet worden, das die Halle wegen Umbaumaßnahmen geschlossen ist. So hatte die Truppe noch gehörigen Stress alles umzuorganisieren, was aber prima gelungen ist.

Leider war das Wetter am Samstag nicht so berauschend, so musste man sich drinnen vergnügen. Die Duisburger Truppe war auch schon zahlreicher am Start, was sie aber nicht davon abhielt die gleiche Menge Köpi mitzubringen. So wurde es wieder für einige ein feucht fröhlicher Abend. Die Nachtruhe war erstaunlich erholsam. Irgenwie fehlte der knarrende Hallenboden.

Frühstück und Georgs Ansprache vor dem Lauf verliefen wie immer in aller Ruhe und ohne Hektik. Zeit hat man eh genug. Das Wetter war ideal, keine Hitze, am Anfang ein paar leichte Schauer und eine gut zu laufende Strecke. Leider hab ich mir wieder eine Blase gelaufen, scheint bei mir eine Modekrankheit zu werden. Am Ende war ich nach 5:42h wieder zurück.

Es wurden wieder einige Maigister Titel mit roten Leibchen verliehen und auch gemeinsam das Hohe Lied der Magister gesungen. Wo gibt es das schon bei einem Lauf? Auch die neuen Berg- und Talführer wurden zahlreich geehrt.

Mein Fazit:
Georg, schreib weiter deine Lieder,
ich sing sie gerne und komme wieder.

Bis zur 43. GMHütter Null

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Montag, 14. Juli 2008
Einmal ist nicht genug

dachte sich Rainer und schon hatte ich eine Einladung zu einem 32km Trainingslauf. Diesmal starteten auch noch zwei Vereinskollegen mit mir und wir nahmen am Sonntag morgen gemeinsam die Strecke in Hofgeismar unter die Füße die Rainer erarbeitet hatte. Meine zwei Mitstreiter wollten ursprünglich nur 25km mitlaufen, da sich aber keiner genötigt sah vorher abzukürzen, mussten sie bis zum Ende mit. Es war wieder ein herrlicher Lauf durch die nordhessische Bergregion. Nicht so bergig wie am letzen Sonntag, dafür aber auch etwas länger. Es waren angenehme Temperaturen und der ein oder andere leichte Nieselregen sorgte für zusätzliche Abkühlung. Nach 3:35h waren wir wieder zurück. Auch diesmal gab es das obligatorische alkoholfreie Weizen danach. Rainer das war wieder ein klasse Lauf.

Am Abend kam noch mein Schwager vorbei, da er auch noch eine Runde laufen wollte, haben wir gemeinsam gemütliche 10km abgespult. So hab ich mir doch ganz locker einen Sonntags Marathon erlaufen.

Streak aktuell: 52 Tage, wie schnell die Zeit vergeht

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Sonntag, 6. Juli 2008
Abwechselung

muss sein. So bin ich heute mal wieder "fremd" gelaufen und habe den Lauftreff des LT Hofgeismar besucht. Rainer hatte auf der Webseite des LT einen längeren Trainingslauf angekündigt. Motto: Nach dem Marathon ist vor dem Marathon. Um 9:00 traf man sich wie üblich auf dem Lidl Parkplatz. Da ich meinen Trainingslauf nicht angekündigt hatte, war die Überraschung und die Freude groß. Ohne lange Wartezeit starteten wir pünktlich in einer kleinen Gruppe. 25km sollten heute locker erlaufen werden, Tempo ca. 6:30 min/km. Rainer führte einen wieder durch die herrlichen nordhessischen Wälder. Die Strecke war grandios, malerische Ausblicke in die Täler, die man wenig später durchlief. Im Gegenzug ging es danach wieder berghoch in den nächsten Wald. Nach 2:50h kamen wir schließlich wieder am Ausgangspunkt an. Die Krönung war aber ein kühles Erdinger-Alkoholfrei bei Rainer auf der Gartenbank. So läuft man gerne... Bis zum nächsten "fremd" laufen.

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Dienstag, 1. Juli 2008
Resume Juni

Nach dem Mai mit 189km folge der Juni mit 349km. Im ersten Halbjahr 2008 hab ich somit 2290km erlaufen.

Die erholsamen Monate sind vorbei und es wird langsam wieder Form für den Herbstmarathon aufgebaut. Die Temperaturen der letzten Tage entsprachen leider nicht meinen Vorstellungen, zu warm! Der lange Lauf heute über 18km wurde bei drückenden 28°C zurückgelegt. Am 20. Juli steht wieder die GMHütter Null auf dem Programm, 50km durch Feld und Flur. Herrlich!

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Dienstag, 17. Juni 2008
BaLi 2008



Mein erster 24h-Lauf

Die Anreise gestattete sich kurz und schmerzlos, ~50km Anfahrt waren ja fast ein Heimspiel für mich und meinen Sohn. Skeeve trafen wir schon auf dem Parkplatz und danach auch den Rest der Ultra-Läufer.

Um 13:00 fiel pünktlich der Startschuss und wir machten uns auf die Reise. Mein Vorhaben 5 Runden laufen, dann eine kleine Verpflegungspause einlegen ging prima auf. Ich spulte ein um andere 5er Einheit ab und alles lief prima. Roland Blumensaat legte nach seinem ersten Marathon eine kleine Ruhepause ein, mein Vorhaben die 24h durchzulaufen funktionierte bisher ganz gut. Erst in der Nacht kurz vor dem Doppelmarathon merkte ich eine Blase unter meinem linken Vorfuß. Das Gefühl war nicht berauschend aber zu ertragen. Zum Glück hatte ich für viele Runden Frank Hildebrand an meine Seite, Tochter Sarah lag ja schon in den Federn, und wir hatten eine Menge Zeit zum Quatschen. Runde um Runde im Kerzenschein zurückzulegen war ein tolles Ereignis. Zu Beginn der 140ten Runde ereilte mich dann mein Schicksal. Die Blase unter dem linken Fuß platzte, ein stechender Schmerz durchbohrte meinen Fuß. Die Runde bin ich noch zu Ende gegangen, dann wurde mir aber so kalt das ich mich schlafen gelegt habe.

So habe ich in den ersten 12 Std. mit 140 Runden "nur" 86.800m erlaufen. Mit der Ehrenrunde sind es dann 87.420m geworden. Das ist zwar etwas mehr als ein doppelter Marathon, aber leider nur die Hälfte von dem was ich mir erhofft hatte.

Neben den vielen großen Ultras war u.a. auch die Tochter von Frank Hildebrand wieder am Start. Sarah hat ihren Papa Frank wieder unermüdlich auf Trab gehalten und hat ihre Bestleistung vom letzten Jahr glatt überboten und ist 52.080m gelaufen.

Auch mein Sohn Philipp hatte an diesem WE scheinbar das Lauffieber gepackt. Die ersten 5 Runden sind wir zusammen gelaufen, danach hat er seinen eigenen Rhythmus gefunden. Das erste Ziel, 20. Runden, war schnell geschafft. Dann hat er sich mit vielen Pausen seinen ersten Marathon erlaufen. Am Sonntag hat er tatsächlich noch die 81 Runden voll gemacht und so 50.220m erlaufen. Für ihn und Sarah gab es dann noch ein T-Shirt zur Belohnung. Stolz wie Oskar sind wir dann nach einem großen Eis nach Hause gefahren.

"Nächstes Jahr fahren wir da aber wieder hin. Da möchte ich dann min. 90 Runden laufen.", war sein Kommentar zur Veranstaltung. Montag morgen hat er die Startnummer und seine Urkunde mit zur Schule genommen, "sonst glaubt mir doch keiner das ich über 50km gelaufen bin".

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Dienstag, 17. Juni 2008
Kassel-Marathon

Er ist schon ein paar Tage vorbei und wurde wieder die Hitzeschlacht wie im letzten Jahr. Auf der 2ten Runde steigen die Temperaturen wieder auf ~30°C im Schatten. Wie gut das es für mich nur ein Trainingsmarathon auf die Vorbereitung für den 24h-Lauf sein sollte. So genoss ich den Lauf und war mit meiner Zeit von 4:39h auch zufrieden. Einzig die fehlenden Speisen direkt im Ziel und das es keine Urkunden mehr gab waren die Kritikpunkte der Veranstaltung.

Im kommenden Jahr werde ich mir die Hitzeschlacht aber nicht wieder antun, auch wenn sie quasi vor der Haustür liegt.

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