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Zen des Laufens

Hast du einmal herausgefunden, dass Laufen nur eine andere Form von Freude empfinden ist, dann wirst du deine Geschwindigkeit, Zeit, Strecke und Regelmäßigkeit so einrichten, wie es gut für dich ist.

(Fred Rohé)

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Wat läuft? Der Laufladen für Trailrunning!

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Sonntag, 19. April 2015
Yeah!

Heute liefs besser. Es werden immer weniger Gehpausen bergauf, auf dem Rückweg gar keine mehr. 3:27min. schneller auf der Runde.



Und weils so schön war noch ein Stückchen angehängt.


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Sonntag, 12. April 2015
Langsam...

Das erste Mal wieder die Fernsehturm-Marathon Runde bewältigt. Bergab geht schon ganz gut, bergauf spürt man die Belastung der Wade deutlich. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

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Montag, 6. April 2015
Ostern überlebt.

Wieder durchs Vogelparadies. Nach den Feiertagen das erste mal wieder bewegt. Hab im Moment das Gefühl, es stagniert.

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Sonntag, 29. März 2015
Schietwetter

Regenerativ im Regen. Naja, nicht mein Wetter, aber trotzdem schön.

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Samstag, 28. März 2015
Weiter gehts...

Die erste Arbeitswoche wieder geschafft. 4 Wochen nichts getan merkt man doch. Laufen stand daher hintenan. Heute dann wieder los, diesmal mit neuen CEP Kompressionsstrümpfen. Die Wade meckert zwar wieder rum, aber das Tempo war schon deutlich schneller als beim letzten Mal. Es geht, wenn auch langsam, aufwärts.

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Sonntag, 22. März 2015
Und er läuft doch!

Nach den täglichen Spaziergängen und zwei Runden mit dem Fahrrad in dieser Woche ging es heute richtig gut. Kondition ist noch da, nur die Rechte Wade limitiert das Tempo. Es zieht nocht, aber schon nicht mehr wie vor 5 Tagen. Endlich mal wieder 5,4km am Stück gelaufen!

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Sonntag, 15. März 2015
Es geht wieder los...

Langsam, beschwerlich, aber der 1. Lauf ist geschafft.

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Dienstag, 10. Juni 2014
Weil ich die Uckermark mag

Schon kurz vor dem Baltic Nonstop fragte ich mich ob ich nicht doch die 100 Meilen geschafft hätte, 100km hatte ich dieses Jahr nun zwei mal erfolgreich gefinisht. Eine Anfrage an Silke, wurde mit dem Hinweis "das muss der WK-Leiter entscheiden" beantwortet. Ok, Jörg hat genug um die Ohren, also frage ich ihn erst in Bernau. Sicherheitshalber packe ich die Sachen für 100 Meilen und bereite mich auch mental darauf vor. Karin wusste von alledem nichts.

Unsere Fahrt Richtung Berlin verlief entspannt, nur 2 kleine Staus und da rechtzeitig los, waren wir auch pünktlich vor Ort. Dort allen Hallo sagen, Silke begrüßen, Attest vorzeigen, Schlafplatz in der Turnhalle einrichten und zuschauen wie Jörg in dem ganzen Gewusel den Überblick behält. Man merkt, er ist in seinem Element.

Nachdem Helfer und Läufer eingewiesen sind und sich der Trubel langsam legt spreche ich ihn auf mein Vorhaben an "Was passiert wenn die Beine nach 100km noch gut sind und ich weiter laufe?" "Kannst Du machen, wird aber nur 100km gewertet, oder Du meldest um." Da hab ich nun den Salat, was Tun? Ich gehe nochmal in mich, spreche nochmal mit Jörg wegen der Cut-Off Zeiten und weihe Karin ein.

Die fällt aus allen Wolken, Du spinnst! Aber deswegen hat sie mich ja auch geheiratet. Nach dem Essen teile ich Lutz meine Entscheidung mit, ich starte offiziell über 100 Meilen. Auch wenn ich damit ein DNF riskiere, aber es nicht versucht zu haben würde mich hinterher ärgern, zumal die Bedingungen für mich optimal sind. Endlich richtig warmes Laufwetter.

Die Nacht verläuft unruhig, einem Bewegungsmelder in der Halle sei Dank. Jörg darf regelmäßig raus und das vermaledeite Ding mit der Fernbedienung wieder ausschalten. Dann ist es endlich soweit, aufstehen, Sachen zusammenpacken, gemeinsam Frühstücken und zum Start laufen. Warum gab es eigentlich keinen Bus? 2km vor dem Wettkampf... Püh!

Kurzes durchzählen der Teilnehmer, noch kürzere Ansprache vom Häuptling Jörg, dann entlässt man uns auf die Strecke. Silke führt uns aus Bernau raus auf den Radweg, dann kann ich endlich abreißen lassen und versuche mein eigenes Tempo zu laufen. Werden die ersten 10km doch etwas flotter als gedacht, pendelt es sich dann gut ein. Paarhundert Meter Laufen, paarhundert Meter gehen. Ich komme langsam und entspannt voran. Die Temperaturen klettern langsam nach oben und mir gehts immer besser dabei. Den meisten Mitläufern wirds zu warm, mir nicht, ich hätt gern noch etwas mehr. Ja, ich mag es in der Hitze zu laufen.

Viele der ersten Kilometer kenne ich noch von der ersten und zweiten Etappe vom letzten Baltic-Run, dann kommt auch für mich Neuland. Der Finowkanal mit seinen vielen Booten, die vielen bewaldeten Abschnitte, dann schlängelt sich eine Ringelnatter über den Radweg und macht kehrt als sie meine Schritte spürt. Ich kann ihr noch kurz ins Unterholz folgen und einen Schnappschuss machen.

Die Uckermark ist soooooo schön! Entstanden in der letzten Eiszeit geht es durch die Moränenlandschaft immer auf und ab. Abwechselung für die Füsse und fürs Auge. Die Zeit vergeht wie im Fluge, die erste Läuferin ist raus, Durchfall. Wie schade. Ich trinke und futtere genug, Kartoffeln immer mit Salz und viele andere Leckereien die uns an den VPs geboten werden.

Karin hat VP 11 bei km 85, das wird mein erstes Highlight des Tages. Meine gesamte Ausrüstung habe ich dort deponiert. Zweiter Garmin, Wechselsachen, andere Schuhe... Es ist so schön sie zu sehen, das verschwitzte Laufshirt vom Leib zu bekommen und sich das Salz vom Oberkörper zu waschen. Trockene Sachen an, Stirnlampe und Windjacke für die Nacht nicht vergessen... dann mache ich mich auch schon wieder auf den Weg. Hinter mir folgen noch ein paar Läufer, vielleicht sehen wir uns bei den 100km wieder.

Als ich in Prenzlau ins 100km Ziel einbiege fährt Karin vor. Super Timing. Mir gehts bestens. Ein erstes kleineres Päuschen mit etwas warmen zu essen, dann verabschiede ich mich von Karin und mache mich auf in die anbrechende Nacht. Bis km115 habe ich das Gefühl mich könne nichts aufhalten, ich versuche nur durch die Nacht zu kommen. Doch die Beine werden langsam schwer, der Rhythmus laufen gehen will nicht mehr so recht gelingen. Aber ok, dann werde ich erst einmal gehend weiter kommen.

Sich in der Nacht an den orangen Pfeilen zu orientieren fällt schwerer als am Tage, meinen Garmin mit Karte und Track hatte ich nicht eingepackt, leider ein Fehler. Mache Abzweige finde ich nur schwer oder ich gehe wieder zurück weil ich mir nicht sicher bin. Zeit verschwendet und unnütze Kilometer gemacht. Mittlerweile kann ich mich kaum noch auf den Beinen halten, der Kopf will weiter, aber die Beine können nicht mehr. Ich torkele wie ein Besoffener von links nach rechts über die Straße, falle fast über meine eigenen Füsse und lande fast im Graben. Mist, das will ich auf keinen Fall, hier in der Walachei stürzen und dann nicht gefunden werden. Plötzlich taucht wieder eines dieser VP Schilder auf "Nächste Verpflegung 200m". Ich bin gerettet, lasse mich am VP in einen Stuhl fallen und weiß in diesem Moment das es hier richtig ist das Rennen zu beenden. VP 17 und 126,4km geschafft. Mehr war heute nicht drin, Training ist doch für was gut...

Man will mich zwar noch einmal überreden es nach einer Pause noch einmal zu versuchen, aber ich weiß wann mein Akku leer ist. In eine Decke gemummelt setze ich mich in den Pkw und warte das ich abgeholt werde. Karin habe ich eine Nachricht geschrieben, sie schläft ja in Prenzlau und ich werde jetzt nach Eggesin gefahren. Dort lege ich mich schlafen und warte auf Karin, meine komplette Ausrüstung liegt ja noch bei ihr im Wagen.

Sie ist froh das es mir gut geht und wir nehmen noch einen Läufer der auch aussteigen musste mit nach Usedom, da seine Sachen dort lagern. Nach einer heißen Dusche und Unmengen an alkfreiem Weizenbier geht es mir besser. So nach und nach trudeln die Finisher ein, es sind nur wenige, die Ausstiegsquote betrug 61%. Den Läufern bei der TTdR ist es nicht besser ergangen.

Bei der Siegerehrung am nächsten Morgen lässt Jörg verlauten das die ausgestiegenen Läufer die mindestens ein Zwischenziel (100km, 100Mi) erreicht haben zwar nicht in der Ergebnisliste erscheinen, aber trotzdem einen Leistungsnachweis erhalten. DANKE.

Mit 126,4 erreichten Kilometern und bescheinigten 100km in 14:49:04h kann ich gut leben.


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Samstag, 23. Februar 2013
Bad Salzuflen Marathon

Heute gings zum Marathon in Bad Salzuflen. Dieser Lauf hat mir schon immer sehr gut gefallen, unter anderem habe ich hier meine PB aufgestellt, und seit 2 Jahren hat er eine ganz besondere Bedeutung für mich.

Unter der Woche deutete noch alles eine super Schlammschlacht hin, dann sanken die Temperaturen und Schnee kam wieder hinzu. Die Strecke wurde glatt. Ich wollte diesen Lauf wieder in den NB Minimus laufen, eine gute Entscheidung, genug Grip und ein Laufgefühl das ich immer mehr mag.

Zeitige Anreise sicherte auch diesmal eine super Auswahl am Kuchenbuffet. Einfach Wahnsinn was für Unmengen an hausgemachten Kuchen hier aufgefahren werden.

Neben Karin und mir waren noch ein paar weitere Streakrunner dabei. Wir vergnügten uns mit Kaffee und Kuchen und Punkt 12:15 gings los. Erst lange berghoch mit den üblichen Staus, dann waren wir auf dem Rundkurs. Die erste Runde noch sehr voll, aber noch einigermaßen zu Laufen.

Karin wollte 2-3 Runden drehen, ich Carsten beim Marathon begleiten. Angepeilt hatte ich eine 5:15h für uns, auf der 2ten Runde wurde es aber immer glatter, es gab den ein oder anderen Sturz, auch Carsten erwischte es. Musste ich Carsten zuvor noch bremsen, wurden wir jetzt langsamer... sicher ist sicher.

Nebenbei konnten wir uns noch ein paar Deppen aufregen die direkt neben der Laufstrecke mit der Kettensäge zu gange waren. Sägerichtung natürlich auf die Laufstrecke, was da bei einem Kettenriss hätte passieren können... gar nicht vorzustellen. Carsten stutze die Jungs im vorbeilaufen ordentlich zusammen. Auf der nächsten Runde kams noch besser, sie waren gerade dabei einen Baum zu fällen, Fallrichtung in Richtung der Laufstrecke.

Den Sturz hatte Carsten gut überstanden, aber es zwickte doch hier und da. Wir nahmen Tempo raus und liefen nur auf ankommen. Als wir auf die letzte Runde einbogen notierte man unsere Startnummern. Der leichte Schneefall sorge wieder für etwas Grip. Noch einmal die 8km laufen, dann der Endspurt ins Ziel.

Auf den letzten Metern kam uns Sandra mit Kinderwaren entgegen, und wir liefen zusammen Richtung ZIEL. Finish unter nicht ganz einfachen Bedingungen, der 2te Marathon in 7 Tagen, #93 insgesamt und wieder ohne Probleme in NB Minimus. So kanns weiter gehen... nächsten Sonntag am Idaturm folgt #94.

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Sonntag, 26. August 2012
Süntel-Trail

Eine stressige Woche liegt hinter mir, Karin musste Dienstag Abends in Krankenhaus, mir blieben nur 3 Stunden Schlaf. Reichlich Überstunden und das schlechte Gewissen nicht trainiert zu haben, wenn man von der Tatsache absieht das ich in den letzten Wochen nur den Thüringen Ultra über 100km, meinen 2. Fernsehturm-Marathon und die erste Etappe des Baltic-Run gelaufen bin. Am Mittwoch Abend war ich mir noch nicht sicher ob ich starten würde, aber Karin kam zum Glück am Freitag nach Hause und gab mir grünes Licht zum laufen.

So wurde die Nacht wieder kurz, ebenso die Anreise nach Bad Münder. Prima wenn hier in der Nähe so schöne Läufe angeboten werden. In der Ausschreibung stand was von Frühstück, was aber in Anbetracht des gebotenen Buffets leicht untertrieben war. Die weiteren Mitläufer über die 50 Meilen trudelten so nach und nach ein. Es war eine kleine feine Truppe, insgesamt 13 Starter. Das Wetter in der letzten Nacht hatte allen etwas Kopfschmerzen bereitet, wurde aber mit Anbruch des Tages immer besser. Zeitweilig kam richtig die Sonne durch, ein Traumwetter für Läufer.

Auf den ersten Kilometern durch die Felder zog sich das kleine Feld gleich auseinander. Mit Ute und Jens, Ingmar, Stephan, René und mir bildete sich eine 6er Gruppe die bis zum Ziel gemeinsam lief. Es funktionierte ohne Worte, schön so eine große Laufgemeinschaft. Das perfekte Wetter, sagenhafte Trails, Ausblicke die einem den Atem raubten, zwischendurch Anstiege an denen einem die Puste ausging. Mit Worten kaum zu beschreiben. Dieses über 12 Stunden laufend zu erleben... wunderschön! Dafür verantwortlich waren Helmut und seine Martina mit einem fleißigen Helferteam. Dafür ein großes DANKE!

Nach dem letzten fiesen Anstieg zum Süntel Turm erklommen wir diesen gleich mit. Der Ausblick wurde nur kurz genutzt, zu windig - hier nicht auskühlen, der Abstieg zum letzten VP konnte wieder flott gelaufen werden, es ging ja auch nur noch bergab. Dann nur noch 10km bis ins Ziel. Ich war erstaunt wie gut ich in der Truppe mithalten konnte, aber jetzt auf den letzten 5km ging mir die Puste aus. Ich musste doch alle etwas ausbremsen, aber die Beine waren leer. 80km und 2500Hm zollen eben Tribut. Den letzten Anstieg gingen wir wieder gemeinsam hoch, dann noch eine Links Kurve und wir genossen den gemeinsamen Zieleinlauf, alle nebeneinander. Zielzeit 12:41h Platz 6 für alle.

Nach dem gegenseitigen Abklatschen und Gratulieren erstmal verschnaufen, Karin anrufen und dann unter die heiße Dusche. Zum Abschluss gab es wieder was leckeres zu futtern. Als Überraschung für alle Finisher ein originelles "Frühstücksbrett", das hat seinen Platz schon gefunden.

Dieser Lauf hat Suchtchrakter und ich werde hier sicher nicht das letzte mal am Start gewesen sein.

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