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Zen des Laufens

Hast du einmal herausgefunden, dass Laufen nur eine andere Form von Freude empfinden ist, dann wirst du deine Geschwindigkeit, Zeit, Strecke und Regelmäßigkeit so einrichten, wie es gut für dich ist.

(Fred Rohé)

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Sonntag, 21. September 2008
Zufrieden

kann ich auf die vergangene Woche zurückblicken. 124km wurden erlaufen, die heutige Vorgabe mit 40+ wurde eine Punktlandung.

Spontan ging es heute mit den anderen Laufverrückten mit dem Auto Richtung Hammerhof. Dort liefen wir durch das südliche Eggegebirge Richtung Willebadessen zu Bierbaums Nagel. Den Rundblick konnte man sich heute schenken, zu diesig. Also nach einer kurzen Verschnaufpause wieder weiter. Nach ein paar Schleifen durch die Wälder waren wir nach ~21km wieder in Scherfede-West zurück. Für den Rest der Truppe war der Sonntagslauf beendet, ich freute mich noch auf den Rückweg. Ein Teil entlang der Bundesstraße, dann am Segelflugplatz vorbei wieder durchs malerische Diemeltal. Nach genau 40,41km und ~450Hm war ich wieder zu Hause, die mögliche Zusatzschleife konnte ich mir sparen. Zielvorgabe erfüllt.
Noch eine intensive Woche, dann heißt es langsam ausruhen.

Streak aktuell: 122 Tage.

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Dienstag, 16. September 2008
Es juckt der Hafer

Dienstag = Lauftreff

Ich trabe meist von zu Hause an. Sprit gespart und ~6km extra. Aber heute ham wer den Vogel abgeschossen.

Aber von vorne: Ich bin frühzeitig los und anstatt den kurzen Weg durch die Stadt schön durchs Grüne gelaufen, macht auch gleich 2km mehr. So nach und nach trudeln dann auch die üblichen Verdächtigen ein. Nach einigen Runden auf der Tartanbahn kristalisiert sich heraus - heute kein Tempo Training, alle wollen ins Grüne. Mir isses Recht, ich mag die Tempobolzerei sowieso nicht - darum lauf ich schließlich auch Ultra! Also los. Nach ein paar Kilometern biegen wir ab Richtung Heinturm, durch Wald und Flur, berghoch und bergrunter. Macht Spaß! Auf'm Rückweg merke ich schon, das werden heut aber mehr Kilometer als sonst, egal. Gegen Ende läuft die Truppe wieder zum Sportplatz zurück, ich begleite Dirk noch Richtung Heimat, also ein kleiner Schlenker mehr. Zu Hause angekommen hab ich's dann schriftlich: 24km. Prima! Wie soll da nur der Rest der Woche werden. Schaun mer mal...

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Montag, 15. September 2008
Schön war's

Nach dem langen Kanten am Sonntag über 38,5km lief der Streakerhaltungslauf über 5km heute erstaunlich locker im 6min/km Tempo. Mit 72% HFmax. (139) bei kühlen 11°C war es ein entspanntes kurzes Läufchen. Die Beine waren Sonntag ein bisschen schwer nach dem Lauf, nach der zweiten Woche mit über 110km in Folge auch kein Wunder.

Streak aktuell: 116 Tage

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Donnerstag, 11. September 2008
Flow

Gestern war einer dieser Tage bei denen es "läuft". Jeder Schritt geht wie von selbst, mühelos. Getragen von einer unsichtbaren Kraft. Dazu das warme Sonnenlicht am Abend, lange Schatten, kühle Luft. So wie es ein Läufer eben mag.


Dazu passend ein Gedicht vom Deisterläufer.

Füllung schafft Leere

wie weit ist Leere,
die nichts umhüllt,
wie schwer ist Schwere,
die nichts erfüllt?

durch die Grenzen, die Nichts umbaun,
wird die Weite erst geschaffen,
durch die Dinge in dem Raum,
erst können wir sie messbar machen
und doch nur spüren, dass wir sind

im Traum von Freiheit,
mit allem das ist verbrüdert im Sein,
in Erkenntnis von Einheit,
und so niemals allein,
erkennen wir dann, was wir sind

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Donnerstag, 4. September 2008
Resume August

Bedingt durch den Einsatz beim Baltic-Run kamen nicht ganz so viele Km zusammen wie angepeilt. Trotzdem sind die 318km zufriedenstellend, die Formkurve zeigt nach oben und im September soll nochmal einiges dazu kommen. In der Vorbereitung auf den Essen-Marathon stehen viele lange Läufe an den Wochenenden auf dem Programm. Mit Doro und Andree treffe ich mich am 27.09. um 43km auf dem Rennsteig zu laufen, Marathon-Hündin Freyja ist auch dabei.

Streak aktuell: 105 Tage

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Montag, 1. September 2008
Earth-Mapping

Am Sonntag ging es wieder zu einem langen Lauf. Diesmal mit neuem Spielzeug, ein Forerunner 305. So weis der Läufer wo er war und auch genau wie viele km erlaufen wurden.

Die äußeren Bedingungen waren perfekt, erst noch angenehm kühl, später 20°C und Sonnenschein. Also früh aus den Federn und ab ins Grüne. Nach 32km kam ich gut gelaunt wieder zu Hause an. Von Erschöpfung keine Spur. Mal sehen was nächstes WE dabei rauskommt.

Streak aktuell: 101 Tage

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Montag, 18. August 2008
Rund um die Aabach Talsperre

wurde am Sonntag mal wieder gelaufen. Neben 10km wird auch immer ein HM angeboten. In der Marathon Vorbereitung auf Essen hatte ich zwar vor einen langen Lauf zu machen, aber etwas Tempo-Training könnte ja auch nicht schaden. So schloss ich mich unserer Truppe an die einen Start über 10km geplant hatte.

Außerdem war dieser HM dazu passend meine Laufgamaschen zu testen. Die ersten 5km verlaufen flach auf Asphalt, dann geht es über Waldwege die z.T. geschottert sind bis km 14 Bergauf. Erst die letzten 3km verlaufen am See entlang wieder über Asphalt. Die Gamaschen haben sich bewährt, keine Steinchen im Schuh und auch beim Laufen nicht hinderlich.

Den ersten Kilometer locker angegangen, dann pendelten sich die flachen km Abschnitte bei 4:50 min/km ein. Bergauf etwas langsamer. Auf den langen bergab Passagen wurde wieder etwas Tempo gemacht, so das am Ende eine 1:44:17h zu Stande kam.

Nach dem Lauf haben wir unsere Speicher mit Kuchen und einem alkoholfreien Weizen wieder aufgefüllt.

Fazit: Ein schöner Tempolauf in einer herrlichen Umgebung.

Streak aktuell: 84 Tage.

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Montag, 11. August 2008
Baltic-Run 2008

Ein Lauf von Berlin bis an die Ostsee in 5 Etappen
1. Etappe Berlin - Hubertusstock, 62km
2. Etappe Hubertusstock - Prenzlau, 66km
3. Etappe Prenzlau - Ueckermünde, 72km
4. Etappe Ueckermünde - Usedom, 61km
5. Etappe Usedom - Karlshagen, 59km

Angeregt durch Silkes (Lauffreundin) Berichte im Streakrunner Forum stellte ich mich als Helfer für die Veranstaltung zur Verfügung. Als aktiver Ultraläufer und Mitglied in einem Leichtathletik Verein reizte es mich hinter die Kulissen einer solchen Veranstaltung zu blicken. Eventuell könnte man in den kommenden Jahren auch einmal selbst teilnehmen. Die teilnehmenden Läufer wie z.B. Hans Drexler (Schneggi), Mike Friedl, Sigrid Eichner, Heike Pawzik,... machten die ganze Sache noch interessanter. Mit von der Partie war mein Sohn Philipp. Am Samstag machten wir uns früh auf die Reise zu einem Urlaub der etwas anderen Art.

Am Samstag Mittag trudelten erst die Helfer, später gegen Abend die Athleten ein. Es war eine illustre Runde mit Aussicht auf nette Kontakte. Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es für alle früh in die Falle. Am Sonntag sollte der Startschuss um 8:00 Uhr an der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz fallen. kolibri und klein-kolibri, den Namen hatten wir nach ein paar Tagen weg, hatte man die Aufgabe des letzten Verpflegungspunktes (VP) auf allen Etappen übertragen. So konnten wir uns nach dem Bereiten des Frühstücks in aller Ruhe auf unsere Aufgabe vorbereiten. Für alle Läufer musste genug Verpflegung für den VP eingepackt und wieder aufgebaut werden. Am letzten VP standen Wasser, Cola, Eistee, Apfelsaft, O-Saft, Waffeln, Kekse, Salzgebäck, Gummibärchen und Obst bereit.

Ziel der ersten Etappe war Hubertusstock. Das Hotel war sowohl für die Läufer als auch für die Helfer purer Luxus, schließlich fiel auch das Frühstück vorbereiten für uns hier aus. Nach der ersten Etappe wurde die Läuferschaar in zwei Gruppen eingeteilt. Die langsameren starteten um 7:00 Uhr, die schnellen gingen erst um 8:00 Uhr auf die Piste. Danach konnten wir selber in Ruhe frühstücken. Am jeweiligen Etappenziel blieb immer genug Zeit um ein kleines Läufchen einzuschieben, so konnte ich meinen Streak schön weiter laufen.

In Prenzlau war die zweite Etappe zu Ende, eine sehr geräumige neue Turnhalle wartete auf uns. Ebenso der rbb. Die Siegerehrung wurde vor der Halle Live übertragen, danach ein kurzer 1-minütiger Einspieler, und wir mussten alle auf unsere Schlaflager flitzen. Die Zuschauer sollten das Ambiente einer solchen Veranstaltung Live miterleben können. Die morgige Etappe nach Ueckermünde wird mit 72km die längste. Für die langsamen Läufer wurde der Start auf 6:30 Uhr vorverlegt. Für uns Helfer hies das um 4:00 aufstehen um das Frühstück vorzubereiten. klein-kolibri durfte aber ausschlafen.

Das Wetter der dritten Etappe war sehr stürmisch. Unser VP lag etwas ungünstig hinter einer Apotheke und konnte von den Läufern nicht direkt eingesehen werden. Den ein oder anderen mussten wir herbei rufen. Später kam noch Helga Backhaus zur Unterstützung dazu. Philipp hatte der Wind arg zugesetzt, ihm war kalt und setzte sich ins Auto. Auf dem Weg zum Abendessen musste ich ihn schon ein paar Meter tragen, essen wollte er gar nichts mehr. Sein Kopf glühte. Die örtlichen Apotheken waren geschlossen, zum Glück hatte ein anderer Läufer Schmerztabletten dabei. So war dieser Abend für uns gelaufen. Auf der morgigen vierten Etappe tauschten wir mit Ramona den Partner, so kam Philipp schnell ins Ziel und konnte sich ausruhen. Für die letzte Etappe war er dann wieder fit.

Es ist schon interessant welche Mengen Läufer verdrücken können, auch mein kleiner hat mich überrascht. Einen solchen Appetit habe ich bei ihm noch nicht erlebt. Am vorletzten Abend in Usedom blickte ich schon wehmütig unters Hallendach als ich im Schlafsack lag. Diese 4 Tage hatten eine Menge Spaß bereitet und es wurden einige Freundschaften geschlossen. Morgen stand die 5. und damit letzte Etappe auf dem Programm. Noch einmal früh aus den Federn, Frühstück bereiten, die Läufer verabschieden und dann selber die Sachen packen. Unser letzter VP stand diesmal auf der Strandpromenade. Parken verboten, also alles ausladen und einen Parkplatz suchen. Leider war der Großparkplatz besetzt und so wurde langsam die Zeit doch etwas knapp. Schließlich fand ich noch eine Lücke vor einem Hotel. Die ersten Läufer waren am vorhergehenden VP schon durch, so mussten wir uns mit dem Aufbau sputen. Meinen Lauf wollte ich vorverlegen, wegen des Zeitmangels wurde es aber nix. Außerdem hatte ich meine Laufsachen in der letzten Halle liegen lassen. So ein Mist! Zum Glück hatte jemand die Sachen eingeladen.

Das Wetter meinte es auf der letzten Etappe nicht gut. Es war sehr heiß, über 30°C. Den VP konnten wir im Schatten aufbauen, den Läufern blieb die Hitze aber nicht erspart. Der Wasserverbrauch stieg auf dieser Etappe auf das doppelte an, einige hatten schwer zu kämpfen. Auch ich war froh an diesem Tag nach dem letzen Läufer meinen VP abzubauen und ins Ziel zu fahren. An der Turnhalle warteten schon die ersten Finisher in ihren Rothemden, man beglückwünschte sich gegenseitig und es machte sich eine ausgelassene und zufriedene Stimmung breit. Auf mein kurzes Läufchen hatte ich jetzt noch keine Lust, zu warm. Nach einer Dusche konnten die Fahrzeuge entladen und das Material sortiert werden. Bis zum Schützenhaus war der Weg etwas lang, so pendelten Ecky und ich mit den Pkw hin und her um die ganz fußlahmen Läufer zu fahren.

Die Siegerehrung war wie ein großes Familienfest. Wir alle, Läufer und Helfer, hatten sich in den vergangenen Tagen näher kennen gelernt und mehr als eine Zweckgemeinschaft gebildet. Nach der Ehrung der Tagessieger wurden alle Teilnehmer des Laufs nach vorne gerufen und mit einer Urkunde und der Teilnehmer Medaille geehrt. Jeder VP übernahm eine Gruppe, die beiden kolibri's durften den Plätzen 1-6 gratulieren. Danach wurde zum Angriff auf's Buffet geblasen. Zu später Stunde um kurz nach 23 Uhr hab ich dann auch meinen Streaklauf noch untergebracht. Bei der Rückkehr saßen noch einige vor der Turnhalle, die beiden Sieger Michael Vanicek und Marika Heinlein köpften ihren Siegersekt und stoßen mit allen an. Es wurde allerhand Läuferlatein erzählt und Eckhart 'Ecky' Broy strapazierte unsere Lachmuskeln mit seinen Witzen. Tage (Abende) wie dieser dürften nie enden!

Nach dem Ausschlafen und dem letzen gemeinsamen Frühstück verabschiedete man sich voneinander, mancher mit einer Träne im Auge.

Wir sehen uns wieder beim Baltic-Run 2009, kolibri & klein-kolibri sind auch dann als Helfer wieder dabei.

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Donnerstag, 31. Juli 2008
Duathlon

Zur Abwechselung haben wir uns heute mit 5 Läufern zum Mountainbiken verabredet. Erst schön locker 15km einrollen, dann in die Wälder um Hardehausen. An den steilen Anstiegen haben wir ordentlich gebissen, da kam schon Tour de France Feeling auf. Zwischendurch dann wieder locker rollen lassen. Zur Stärkung gab's zwischendurch ein Spaghetti Eis. Zum Glück haben wir es noch fast im Hellen nach Hause geschafft. In 3,5h sind rund 50km erstrampelt worden. Um 21:30 war ich daheim und bin gleich in die Laufsachen gesprungen, ich wollte ja noch meine Streakrunde laufen. War lustig, auf den ersten 3km hatte ich das Gefühl ich falle nach vorne. War auf jeden Fall eine geile Sache.

Und Jungs, Donnerstags jetzt immer Radtraining?

Streak aktuell: 70 Tage.

Samstag geht's nach Berlin zum Baltic-Run. Das wird ein Spaß!

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Sonntag, 20. Juli 2008
42. GMHütter Null

"Was die Mathe lehrt - ist beim Nullen nicht verkehrt" so hatte Georg der Obernull den Leitspruch für die 42. Auflage formuliert. Es war meine 3. Teilnahme bei der Null. Dem begehrten Lauf Accessoire, das Neon Leibchen des Berg- und Talführers, bin ich nun wieder einen Schritt näher. Es fehlen noch zwei Teilnahmen.

Angereist bin ich wieder am Abend davor. Der erste Schreck kam als ich vor die Halle fuhr. Alles leer, keiner da. Tür zu. Mist, hab ich mich etwa im Termin vertan? Zum Glück hing noch ein Zettel an der Tür, mit neuer Anschrift ein paar Straßen weiter. Also wieder ins Auto und hin. Puh Glück gehabt. Georg konnte dann auch die Geschichte aufklären. Er war von der Stadt GMHütte erst am Mittwoch unterrichtet worden, das die Halle wegen Umbaumaßnahmen geschlossen ist. So hatte die Truppe noch gehörigen Stress alles umzuorganisieren, was aber prima gelungen ist.

Leider war das Wetter am Samstag nicht so berauschend, so musste man sich drinnen vergnügen. Die Duisburger Truppe war auch schon zahlreicher am Start, was sie aber nicht davon abhielt die gleiche Menge Köpi mitzubringen. So wurde es wieder für einige ein feucht fröhlicher Abend. Die Nachtruhe war erstaunlich erholsam. Irgenwie fehlte der knarrende Hallenboden.

Frühstück und Georgs Ansprache vor dem Lauf verliefen wie immer in aller Ruhe und ohne Hektik. Zeit hat man eh genug. Das Wetter war ideal, keine Hitze, am Anfang ein paar leichte Schauer und eine gut zu laufende Strecke. Leider hab ich mir wieder eine Blase gelaufen, scheint bei mir eine Modekrankheit zu werden. Am Ende war ich nach 5:42h wieder zurück.

Es wurden wieder einige Maigister Titel mit roten Leibchen verliehen und auch gemeinsam das Hohe Lied der Magister gesungen. Wo gibt es das schon bei einem Lauf? Auch die neuen Berg- und Talführer wurden zahlreich geehrt.

Mein Fazit:
Georg, schreib weiter deine Lieder,
ich sing sie gerne und komme wieder.

Bis zur 43. GMHütter Null

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